Buch Monografie

Apropos Helena Rubinstein

Verfasst von: Wunderle, Michaela
Frankfurt am Main: Neue Kritik , 1995 , 135 S.

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Einrichtung: FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
Signatur: ET-117
Verfasst von: Wunderle, Michaela
Jahr: 1995
ISBN: 3801502902
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Biographische Collage zu Helena Rubinstein (ca. 1871 Krakau - 1965 New York), der Gründerin eines weltweiten Kosmetikimperiums mit - in ihrem Todesjahr - vierzehn Fabriken, 32 Schönheitssalons, über 100 Firmengesellschaften und insgesamt 30 000 Beschäftigten. Als Helena Rubinstein, die älteste von sieben Schwestern einer wohlhabenden jüdischen Familie, 1892 nach einem abgebrochenen Medizinstudium und einer gescheiterten Liebesaffaire zu einem Bruder der Mutter nach Australien aufbrach, mußte sie sich zunächst zahlreicher Heiratsangebote erwehren. Um ihre Selbständigkeit zu erhalten, arbeitete sie zunächst zeitweise bei einem Apotheker, um schließlich - von den Australierinnen wegen ihres schönen Teints bewundert - in die Vermarktung der Gesichtscreme, die ihre Mutter ihr mit auf den Weg gegeben hatte, einzutreten. Das war der Anfang einer Revolutionierung des Schönheitsbewußtseins, das Helena Rubinstein mit ihrem Konzept der Machbarkeit von Schönheit ebenso wie mit neuen Werbe- und Distributionsmethoden maßgebend vorantrieb. In einem ausführlichen biographischen Essay, dem mehrseitigen Bilderteil und der Zusammenstellung von Statements ihrer ZeitgenossInnen entsteht das Bild einer überaus ehrgeizigen, selbstbewußten, perfektionistischen, arbeitswütigen und ihren Angestellten gegenüber bisweilen tyrannischen, modernen Existenzgründerin. Helena Rubinstein machte kosmetische Neuentdeckungen, sie entwickelte - auch wissenschaftlich beteiligt - die erste Anti-Akne-Serie sowie Kosmetik für Männer, sie griff für ihre Produkte auf herkömmliche Medizin ebenso wie auf Naturheilverfahren aus aller Welt zurück und sie propagierte die Suche nach dem "persönlichen Stil". Diese Frau, die Verschwendung haßte, war gleichzeitig eine große Mäzenin und sammelte leidenschaftlich Kunstwerke, Schmuck und prachtvolle Wohnsitze. In ihrem Essay "Die Gigantin" zeigt Michaela Wunderle u.a. die Parallelität zwischen der Entwicklung eines neuen Frauenbildes, dem Fortschreiten der westlichen Frauenbewegung und dem Erfolg von Helena Rubinsteins Kosmetikimperium. (ke)
Anmerkung:
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