Buch Monografie

Das Prinzip des Agamemnon : Töchterschicksale im Namen des Vaters. Lektionen aus Mythos, Märchen, Literatur und Film

Verfasst von: Beckmann, Herbert
Köln: PapyRossa , 1999 , 147 S.

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Einrichtung: FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
Signatur: PS-325
Verfasst von: Beckmann, Herbert
Jahr: 1999
ISBN: 3894381744
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Die Indienstnahme, die Ausbeutung, die Opferung der Tochter für die Interessen des Vaters hat Geschichte - jahrtausendealte. Herbert Beckmann arbeitet dies in seinem Buch heraus - als Grundlage nutzt er den klassischen griechischen Mythos von Agamemnon, dem griechischen Feldherrn, und seiner Tochter Iphigenie. Agamemnon verspricht der Göttin Artemis ihr seine Tochter Iphigenie zu opfern, so die Göttin ihm die Winde für seine kriegerische Schiffsflotte nach Troja schickt. Im Märchen, im Drama, Roman, Novelle und Film ist das zerstörerische väterliche Prinzip immer wieder neu dargestellt worden: Die Tochter ausgebeutet für die egozentrischen Bedürfnisse des Vaters. Das "Agamemnon-Prinzip" nennt es der Autor und kristallisiert es heraus - in den Märchen "Das Mädchen ohne Hände" und "Allerleirauh", in Romanen, Erzählungen von Thomas Mann, James Joyce, Ingeborg Drewitz, Max Frisch und anderen. Auch die Inzest-Geschichte der Bibel - Lot soll im betrunkenen Zustand von seinen Töchtern sexeull benutzt worden sein - entlarvt der Autor als Umkehrung, als Projektion: Die Töchter sind Eigentum des Vaters gewesen, er konnte sie jedem Mann sexuell zur Verfügung stellen.
Anmerkung:
Beigaben: 3 S. Lit.- und Quellenverz.
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