Archivgut Sammlung

Walburga S. NL 159

Juni 1913 bis Dezember 1970

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: Juni 1913 bis Dezember 1970
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Wien; Orte an der Front/Kriegsschauplätze im 1. Weltkrieg: Elbasan und Tirana in Albanien, Ragusa in Dalmatien, Njigusi am Lovčin in Montenegro u.a.; unbestimmbare Orte an der Front/Kriegsschauplätze im 2. Weltkrieg

Quellentypen: Korrespondenz (Familienkorrespondenz, Feldpost aus dem 1. Weltkrieg, Feldpost aus dem 2. Weltkrieg): 71 Schreiben; 1 amtliches Dokument: Mitgliedsbuch des Kriegsopferverbandes; Weiteres: Manuskript einer Rede, Broschüre

Zum Bestand: Adressatin: Walburga S. (geb. B.); 1896-1974, geb. und gest. in Wien

Adressat: Leopold S.; 1891-1970, geb. und gest. in Wien

Übergeber: Univ.-Prof. Hannes S. (Zufallsfund), 2010



Von den
Korrespondenzen von Walburga (genannt Burgi, Burgerl oder Wally) S.

wurde
n
71 Schreiben von Univ.-Prof. Hannes S. im Zusammenhang eines Flohmarkts
geborgen
.
Die Briefe sind unterschiedlich zusammengesetzt.



Aus der
Familienkorrespondenz der Eltern und Brüder an Walburga S.
sind
9 Schreiben von Juni 1913 bis Oktober 1916
erhalten
.

Als Feldpost
aus dem Ersten Weltkrieg ist folgendes aufbewahrt worden:
31 Feldpostkarten
hat Adolf St., der sich mit „Bruder" unterschrieben hat, zwischen April 1915 bis September 1917 aus Dalmatien, Montenegro und Albanien an Walburga S. adressiert. 18 Feldpostkarten ihres Cousins Karl Sch. datieren zwischen Jänner und August 1915. Einen Brief, in dem der Tod von Karl Sch. mitteilt wurde, hat ein ihr nicht persönlich bekannter Soldat an Walburga S. geschrieben. 9 weitere Feldpostkarten von ihrem Schwager Josef S. und drei lose Schreiben wurden zwischen März und Juli 1917 an Walburga S., ihren Ehemann Leopold S. (geb. 1891) und dessen Familie gerichtet. Den geänderten Adressierungen zufolge hatte das Paar im Sommer 1917 geheiratet.

Aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sind zwei Feldpostkarten und ein Feldpostbrief (von September 1940 bis März 1941) von Otto D. und Karl B. an Familie S. sowie ein leeres Kuvert von Jänner 1945 erhalten.

Weitere Dokumente sind das zweiseitige in Lateinschrift verfasste Manuskript einer „Sonnwendrede gesprochen am 22. Juni 1925“, das Faltblatt „Übersichtskarte für den Einflug feindlicher Flugzeuge nach Wien“ (vermutlich) aus dem Zweiten Weltkrieg und das Mitgliedsbuch des Kriegsopferverbands für Wien, Niederösterreich und Burgenland (31 Seiten) von Leopold S. aus 1962, das Marken für den Mitgliedsbeitrag bis 1970 enthält.

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