Archivgut Sammlung

Nora B.-D. NL 167 I

1922 und 1924

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: 1922 und 1924
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Brodzany (Broďany) bei Nitra (Neutra) in der Slowakei (Tschechoslowakei)

Quellentypen: 2 Fotografien

Zum Bestand: Nachlasserin: Nora B.-D.; persönliche Daten unbekannt

Übergeberin: Andrea H. (Sammlerin), 2010



Die beiden Fotografien der Violinistin Nora B.-D. wurden entsprechend der rückseitigen Beschriftung „auf dem Gut des Fürsten Elimar v. Oldenburg in Brodany“ (1844-1895), des Sohnes von Großherzog Paul Friedrich August I. von Oldenburg, „oberhalb v. Nitra“ aufgenommen. Die Provenienz der Fotografien konnte bisher nicht geklärt werden, die Übergeberin Andrea H. hat sie im Nachlass des Schriftstellers Fritz L. (1856-1932) auf einem Dachboden in der Nähe von Innsbruck gefunden.

Nora B.-D. war mit dem Pianisten und Komponisten Wassilij B. verheiratet. Der Sohn des russischen Architekten Gavriil Vasilyevich B. war nach der Oktoberrevolution nach Schweden migriert. Die Aufnahme von 1922 zeigt das Gruppenbild einer Teegesellschaft von vier Damen und drei Herren im Garten, rückseitig versehen mit den Unterschriften von sechs von ihnen, darunter neben der Nachlasserin und ihrem Ehemann u.a. von „Nathalie Oldenburg“ (Natália Freiin von Friesenhof auf Brogyan, geb. V., 1854-1937), der Witwe des Fürsten, also wohl der Gastgeberin, weiters von „Mine W.“, „Clara E. F. (Berlin)“ und „Max W.“. Die Aufnahme von 1922 zeigt Nora B.-D. mit einer Geige.

Der von Andrea H. übergebene Fotografiebestand enthält noch einzelne weitere lose Bilder.

Die Dokumente aus den Beständen NL 167 I, NL 167 II und NL 167 III und die weiteren lose Bilder sind Teile aus der Sammlung von Andrea H.. Die beiden Fotografien von Nora B.-D. sowie das Gedicht von Josephine Freiin v. Knorr (1827-1908) hat die Sammlerin auf einem Dachboden in der Nähe von Innsbruck im Nachlass des Schriftstellers Fritz L. (1856-1932) gefunden. Mit Hella K.-Z. (1919-2000) war Andrea H. seit ca. 1990 persönlich bekannt.

Anmerkung:
Aus Datenschutzgründen werden in diesem Online-Verzeichnis alle Nachnamen abgekürzt angegeben. Die mit den Übergeber/innen der Bestände jeweils vertraglich vereinbarte Verwendung der Namen ist bei der Recherche vor Ort abzuklären.
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c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
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Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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