Geneva:
UNRISD
,
1998
,
28 S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Naciri, Rabéa |
| Körperschaft: | United Nations Research Institute for Social Development, Geneva |
| Schriftenreihe: |
Occasional Paper
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| Jahr: | 1998 |
| Sprache: | Englisch |
| Beschreibung: | |
| Rabéa Naciri untersucht die marokkanische Frauenbewegung am Beispiel der seit Mitte der 80er Jahre vermehrt gegründeten Organisationen, wobei diese selbst ihre Aktivitäten kaum als "politisch" bezeichneten. Im letzten Jahrzehnt haben die Frauenorganisationen v.a. an der Konsolidierung ihres Platzes innerhalb der Zivilgesellschaft gearbeitet. Wenngleich sie ihre Unabhängigkeit beton(t)en, suchten sie eine Annäherung an die progressiven politischen Kräfte, um den eigenen Einfluß zu stärken. Die Autorin argumentiert, daß die Frauenbewegung trotz ihres Anspruches, konventionelle Politik zu vermeiden, dazu beigetragen hat, politische Grenzen zu verschieben, indem sie Themen und Diskussionen in die Öffentlichkeit eingebracht hat, die traditionell auf die häusliche und private Sphäre beschränkt waren (z.B. Scheidung, Polygamie, Gewalt). Dadurch hat die Frauenbewegung dazu beigetragen, den politischen Diskurs zu erweitern und die politische Partizipation der Frauen zu stärken. | |
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