Archivgut Nachlass

Adam W. NL 23 II

Juli 1943 bis September 1946

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: Juli 1943 bis September 1946
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Grünwald in Deutschland; unbestimmbare Orte an der „Ostfront“/Kriegsschauplätze im 2. Weltkrieg

Quellentypen: Korrespondenz (Feldpost aus dem 2. Weltkrieg, Kriegsgefangenenpost aus dem 2. Weltkrieg): 247 Schreiben; autobiografische Aufzeichnungen: Text (Broschüre, 337 Seiten); ca. 30 Fotografien; (alles in Kopie/Broschüre)

Zum Bestand: Schreiber/Adressat: Adam W.; 1925-1990, geb. und gest. in Grünwald in Deutschland

Schreiber: Hans W.; 1934-2004, geb. und gest. in Grünwald in Deutschland

Übergeber: Hans W. (Bruder von Adam W.), 2000



Adam W. ist als Ältester von vier Geschwistern als Sohn einer Handwerksfamilie im oberbayrischen Grünwald aufgewachsen. An seinem 18. Geburtstag im Juli 1943 wurde er zum Kriegsdienst in der "Deutschen Wehrmacht" eingezogen. Als Infanterist wurde er 1944 an der Ostfront verwundet. Bei Kriegsende kam er in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er im September 1946 geflüchtet ist.

Sein schriftlicher Nachlass wurde von seinem jüngeren Bruder Hans W. bearbeitet und in einer Broschüre (337 Seiten) zusammengefasst. In der umfangreichen Sammlung mit dem Titel „Ein Lebensbild von Adam W.“ ist v.a. Adam Waldhausers Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg dargestellt. Die Broschüre beinhaltet eine Auswahl von 111 Feldpost- und Kriegsgefangenenbriefen (Juli 1943 bis August 1946) von Adam W. an die Eltern und Geschwister als Kopien bzw. Abschriften, die Hans W. durch amtliche Dokumente sowie insgesamt 30 Fotografien kontextualisiert hat.

Weitere von dem Soldaten an die Familie gerichtete 37 Schreiben von Mai 1943 bis Juni 1944 liegen als Kopien vor, ebenso 99 von den Eltern und Geschwister an ihn gerichtete Briefe.

Anmerkung:
Aus Datenschutzgründen werden in diesem Online-Verzeichnis alle Nachnamen abgekürzt angegeben. Die mit den Übergeber/innen der Bestände jeweils vertraglich vereinbarte Verwendung der Namen ist bei der Recherche vor Ort abzuklären.
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 408 12
Öffnungszeiten
Die Bestände können nach Vorlage des Forschungsvorhabens an vereinbarten Terminen eingesehen werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website https://sfn.univie.ac.at unter Benutzung + Recherche.
Benutzungszeiten, für die ein Termin vereinbart werden kann, sind Mi & Do 11.00 - 17.00 Uhr bzw. auf Anfrage (per Mail oder telefonisch).
Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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