Film
Häuptlingstochter
Deutschland:
3sat
,
2009
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Mitwirkende: | Gerlach, Silva von [RegisseurIn] |
| Jahr: | 2009 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Wenn Alina, die Häuptlingstochter, die Wahl hätte, würde sie wohl studieren, wie ihre Kusine in Panamastadt. Doch mit 17 Jahren ist das Leben einer Indianerin in der Regel bereits vorgezeichnet, vor allem wenn sie für die Traditionen ihres Volkes einzustehen hat, wie Alina. Im beschaulichen Dschungeldorf Tusipono stellt sie sich in der Hochsaison tagtäglich den TouristInnen, denen sie vortanzt und denen sie gemeinsam mit den anderen Frauen das traditionelle Kunsthandwerk ihres Stammes verkauft. Alinas eigener Vater hatte die Siedlung am Ufer des Chagressees gegründet, als die Emberá-IndianerInnen vor den Drogenbaronen aus Kolumbien fliehen mussten. Bis 1984 lebten die Emerá weitgehend autark, dann wurden die Wasserläufe zum Naturschutzgebiet deklariert und Jagd und Landwirtschaft verboten. Rettung bietet seither nur noch der Ökotourismus, den Alinas Vater seit langem pflegt. Nun gilt es den Spagat zu halten zwischen Traditionen und der fast täglichen Konfrontation mit der modernen Welt. Gerade junge Indianerinnen wie Alina, die mittlerweile fließend spanisch sprechen, sehnen sich insgeheim nach den Verheißungen der großen Städte, zumal sich ihre althergebrachten Aufgaben wie Haushalt und das Aufziehen der Kinder im Gegensatz zu denen der Männer seit Generationen nicht verändert haben. | |
| Anmerkung: | |
| Mädchengeschichten | |
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