Archivgut Vorlass

Franziska F. NL 292

1931 bis 2021

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: 1931 bis 2021
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Linz, Oberschlierbach und Rainbach in Oberösterreich; Göfis in Vorarlberg; Wien; Berlin, München, Osnabrück und Schönwald in Deutschland; Paris in Frankreich; Thessaloniki in Griechenland; Venedig (Venezia) in Italien; Utrecht in den Niederlanden; New York in den USA u.a.

Quellentypen: Autobiographische Aufzeichnungen: 1 Band (88 Seiten), darin enthalten sind die Abschriften von Korrespondenzen (Paarkorrespondenzen) sowie die Abbildungen von 25 Fotografien; 3 Briefen und 45 künstlerischen Arbeiten

Zum Bestand: Schreiberin: Franziska F. (geb. H.); geb. 1931 in Oberschlierbach in Oberösterreich

Schreiber/Übergeber: Melchior F., geb. 1937 in Münster im Taunus in Deutschland, 2021



Franziska (auch "Fannerl" oder "Fanny") F. (geb. H.) ist mit sechs Geschwistern auf einem Bauernhof in Oberschlierbach in Oberösterreich aufgewachsen. 1961 lernte sie hier den Künstler und Lehrer Melchior F. aus Deutschland kennen. Franziska F. arbeitete u.a. im Kaufhof in München, wo Melchior F. die Kunstakademie besuchte, 1963 wurde das erste ihrer vier Kinder geboren. Melchior F. war an verschiedenen Schulen als Lehrer tätig, 1973 bis 1979 lebte die Familie für sechs Jahre in Thessaloniki in Griechenland.

Aus Anlass von Franziska F.s90. Geburtstag 2021 hat Melchior F. "anstelle eines Festessens" eine "Festschrift für Franziska" zusammengestellt. Das Buch (88 Seiten) wurde in der Edition Bilder-Haus in Taufkirchen an der Pram herausgebracht. Es gliedert sich in sechs Kapitel und beinhaltet neben einer Chronik auch Erinnerungen und Glückwünsche von Verwandten und Freund:innen von Franziska F., Abschriften von einer Vielzahl von Briefen sowie Abbildungen von 25 Fotografien, 3 Briefen sowie 45 Aquarellen und Zeichnungen von Franziska F., Melchior F. und Margret B., seiner ehemaligen Lehrerin.

Der Erinnerungstext beschreibt das Kennenlernen von Melchior und Franziska F., ihre Persönlichkeit, ihren politischen Aktivismus, das gemeinsame Leben in Thessaloniki und in Oberschlierbach. Teilweise sind die Schilderungen mit Fotografien oder künstlerischen Arbeiten bebildert.

Die abgedruckten Briefe hat Franziska F. zwischen Herbst 1961 und Juni 1966 an Melchior F. adressiert. Beschrieben sind darin das Leben in einer Fernbeziehung, die Geburten der Kinder, der Umbau des Hauses und Franziska F.sTuberkulose-Erkrankung. Einen Brief aus Juli 1975 hat sie von Thessaloniki aus an ihre Schwiegermutter adressiert.

Der chronistische Teil beschreibt Stationen in Franziska F.sbisherigen Leben: Neben Schilderungen der Herkunftsfamilie, verschiedener Umzüge, Melchior F.sArbeit als Lehrer, des Lebens in Thessaloniki und die Geburten der Kinder und Enkelkinder sind hier auch kurze biografische Anekdoten von Verwandten und Freund:innen enthalten.

Anmerkung:
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 408 12
Öffnungszeiten
Die Bestände können nach Vorlage des Forschungsvorhabens an vereinbarten Terminen eingesehen werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website https://sfn.univie.ac.at unter Benutzung + Recherche.
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Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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