Archivgut

Marie (von) H. NL 310 I

September 1895 bis August 1960, Mai 2004

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Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: September 1895 bis August 1960, Mai 2004
Sprache: Deutsch
Beschreibung:

Orte: Graz in der Steiermark; Kastelruth (Castelrotto) in Südtirol u.a.

Quellentypen: Aufzeichnungen in Buchform: 1 Erinnerungsalbum; Korrespondenz (Freundinnenkorrespondenz, Freundschaftskorrespondenz, Familienkorrespondenz): 104 Schreiben; 16 Fotografien; Weiteres: Zeitungsausschnitte, Broschüre

Zum Bestand: Schreiberin/Adressatin: Marie (von) Horst (geb. F.); geb. 1860 in Wien, gest. 1961 in Graz

Übergeber:innen: Maria Laura B. und Dr. Francesco B. (Kinder der Freundin der Tochter von Marie Horst), 2023



Marie (von) Horst (geb. F.) kam aus Wien. Sie war verheiratet mit Alexander Ritter von H. (gest. 1919), der in einer österreichischen Adelsfamilie aufgewachsen war. Sein Vater Julius Freiherr von H. (1830-1904) war ab 1871 Minister für die Landesverteidigung gewesen und 1877 in den Stand eines Freiherrn erhoben worden. Eine kurze Darstellung seiner Berufslaufbahn findet sich in der Broschüre „Friedhofführer Graz St. Leonhard“ (2004). 2 der im Nachlas von Marie H.enthaltenen Fotografien sind Portraitbilder ihres Schwiegervaters, 2 aus August 1897 zeigen mehrere Mitglieder der Familie, 2 weitere den Ort Kastelruth (Castelrotto) in Südtirol.

Seit 1895 lebte Marie H.mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter Marianne (von) H. in Graz in der Steiermark. Aus ihren Korrespondenzen ist 1 einzelne Grußkarte erhalten, die sie im September dieses Jahres zum Namenstag bekommen hatte.

Ihr 100. Geburtstag im August 1960 ist in einem Erinnerungsalbum dokumentiert. Gesammelt sind darin 103 Briefe, Postkarten und Telegramme mit Glückwünschen von Vertreter:innen der Stadt- und Landesregierung sowie der Sparkasse und von Verwandten und Bekannten.

4 Fotografien zeigen sie und ihre Tochter mit einem gratulierenden steiermärkischen Regierungsrat, die Ausschnitte von 4 Zeitungsmeldungen berichteten von Marie Horst: „Die Jubilarin […] erfreut sich trotz des hohen Alters geistig wie körperlich bester Gesundheit, und wenn sie auch nicht mehr ausgeht, die sonntägliche Bridgepartie ist nach wie vor ihre liebste Zerstreuung“ (Tagespost Graz, 25. August 1960).

7 Fotografien und 2 Diapositive aus ca. 1960 zeigen Marie H.in Gesellschaft ihrer Freund:innen beim Kaffeetrinken und beim Kartenspielen in ihrer Wohnung in Graz.

Anmerkung:
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Standort

Sammlung Frauennachlässe
c/o Institut für Geschichte, Universität Wien

Universitätsring 1
1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 408 12
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Die Bestände können nach Vorlage des Forschungsvorhabens an vereinbarten Terminen eingesehen werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website https://sfn.univie.ac.at unter Benutzung + Recherche.
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Die erste Sichtung der Quellen erfolgt in den Räumlichkeiten der Sammlung Frauennachlässe. Für die spätere Bearbeitung ist eine Aufstellung der Materialien in der Fachbibliothek für Geschichte möglich.

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