Buch
Monografie
"Wie ein Vogel in der Luft" : Selbstbilder einer migrantischen Haushaltsarbeiterin in Österreich
Verfasst von:
Weber, Bianca
2014
,
124 S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Weber, Bianca |
| Jahr: | 2014 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Die konkreten Lebensbedingungen einzelner Migrantinnen, die irregulär in Österreich aufhältig und in der informellen, bezahlten Haushaltsarbeit tätig sind, sind in einem sehr geringen Ausmaß bekannt. Noch weniger ist darüber herauszufinden, wie sich diese Frauen selbst wahrnehmen und welche Bilder sie von sich zeichnen. In dieser Arbeit wird das Portrait einer aus der Ukraine stammenden Migrantin, die in der bezahlten Haushaltsarbeit in Österreich tätig ist, gezeichnet. Das Augenmerk in der Rekonstruktion ihrer erzählten Lebensgeschichte wird auf ihre Selbstbilder gelegt, die sie im Rahmen eines narrativ-biographischen Interviews mit der Autorin konstruiert hat. In der Analyse werden die Kontextbedingungen dieser weiblichen Lebensgeschichte beleuchtet und berücksichtigt. Ein Fokus liegt auf den jeweils vorherrschenden Geschlechterverhältnissen und hegemonialen Bildern von Weiblichkeit bzw. Männlichkeit. Die Annahme in der Arbeit ist, dass die Kategorien Geschlecht, Ethnizität und Klasse eine maßgebliche Rolle in (weiblichen) Migrationsbiographien spielen, weil sie Gesellschaften hierarchisch strukturieren und somit Lebensläufe beeinflussen. Hierarchisierungen werden aufgrund von konstruierten Differenzen zwischen Menschen legitimiert und können Ein- und Ausschlüsse bzw. soziale Ungleichheiten zur Folge haben. Neben den Bemühungen um Kontinuität ist die erzählte Lebensgeschichte von Brüchen und Ambivalenzen geprägt. Zudem spielt die Differenz zum ‚Anderen’ eine zentrale Rolle in der Subjektkonstituierung. | |
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