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Exophonie, Echophonie : Resonanzkörper und polyphone Räume bei Yoko Tawada
Verfasst von:
Frank, Christine
info
in:
Tübingen:
2008
,
223 - 247 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | Ariadne | Wien |
|---|---|
| Verfasst von: | Frank, Christine info |
| In: | |
| Jahr: | 2008 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Ausgehend von Yoko Tawadas eigener Verwendung des Begriffs wird Exophonie — potentielle Leitkategorie zur Beschreibung der zeitgenössischen ‘neuen Weltliteratur’ — als ein dem Schreiben der Autorin prinzipiell zugrunde liegendes transformatorisches Konzept diskutiert. In ihren Essays wie in ihrer Prosa bezieht sich Tawada dezidiert auf das fluktuierende Heraustreten von Stimme(n), das die Raumerfahrung prägt und das Ich zu einer Art Resonanzkörper werden lässt. In ihm wird der synchron wie diachron markierte Anspruch des Anderen (immer) wieder vernehmbar. Der Beitrag versucht daher dem interkulturell ausgerichteten Begriff der Exophonie die Idee der Echophonie zur Seite zu stellen, welche eine Rückbindung an ästhetische Konzepte ermöglicht wie die Echo-Theorie in Benjamins Übersetzeressay oder die für die (postkolonialistische) Literatur der Postmoderne neu diskutierte Auffassung der Welt als echo-monde. | |
| Anmerkung: | |
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