Archivgut
Bestand
Nachlass Annemarie Häberlin
1917-1995
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Gosteli Archiv | Bern |
|---|---|
| Jahr: | 1917-1995 |
| Beschreibung: | |
| Verwaltungsgeschichte / Biographie Geboren 21. November 1917 in Bern als 3. Kind von Paul Häberlin, Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik (1914-1922) an den Universitäten Bern und Basel, und Paula Häberlin (geb. Baruch), Malerin). Ältere Schwestern: Friederike (1908-?) und Christine (verheiratete Frey) (1913-1969). Schule 1937 mit Matura abgeschlossen. 1937/38 Englandaufenthalt. 1938 zwei Semester an der Universität Basel studiert (Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Kunstgeschichte, Archäologie, orientalische Sprachen (Ziel: Archäologin im vorderen Orient). 1939 ½ Jahr Haushaltslehre als Vorbereitung für die Krankenpflege-Lehre. 1939-1942 Pflegerinnenschule Zürich. 1943/44 Zusatzlehre in Psychiatriepflege. 1944/45 Praktikum auf der Jugendanwaltschaft. 1945 zwei Monate als Krankenschwester zum Militärdienst im Interniertenlager M.S.A. in Lungern verpflichtet. 1945-1947 Praxishilfe und psychologische Assistentin. 1948 psychologische Weiterbildung in London. 1948-1952 Psychologiestudium an der Uni Bern. Während des Studiums halbtags auf Erziehungsberatungsstelle gearbeitet. Dissertation 1952. 1952-1959 feste Anstellung bei der Erziehungsberatung. Intensive Beschäftigung mit Gymnastik und Tanz. 1955 Diplom des Schweiz. Berufsverbandes für Tanz und Gymnastik (SBTG). 1960-64 Präsidentin SBTG. 1955 Vorstand der Berner Berufs- und Geschäftsfrauen. 1958 Studienreise nach Skandinavien. 1959 Eröffnung der eigenen psychologischen Praxis. 1960 stirbt der Vater. 1958-1978 Lehrtätigkeit am Seminar Thun. Ab 1963 Lehrtätigkeit am Kindergartenseminar Marzili, Bern. 1961-1981 Kursleiterin an der Volkshochschule Bern. 1968 Tod der Mutter. 1968 Reise nach Ostasien und Indien (Sept.-Dez.). 1969 Schwester Christine nimmt sich das Leben. 1962-1971 Unterricht an diversen Schwesternschulen. 1983 Annemarie Häberlin kandidiert für den Grossen Rat auf der FDP-Liste. 1987 Freundin Ela Klindt zieht zu Annemarie Häberlin in die Schweiz. 1990 Umzug in Seniorenresidenz "Chly Wabere" mit Ela Klindt. 1993 Umzug Ela in Blindenheim, Auszug Annemarie Häberlin aus der Seniorenresidenz. 1995 stirbt Ela Klindt. Annemarie Häberlin stirbt nach kurzem Spitalaufenthalt am 20. Dezember 1996. | |
| Anmerkung: | |
| Form und Inhalt Schulhefte, Tagebücher, Berichte von der Arbeit und von Reisen. Zeitungsartikel, Referatsmanuskripte, Publikationen. Privatkorrespondenz sowie Korrespondenz aus Schulzeit, privater Praxistätigkeit und Erziehungsberatungstätigkeit. Publikationen, Fotografien. | |
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Kontext
Archiv zur Geschichte der Schweizer Frauenbewegung
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